Ich lade Euch alle ein, mich auf meiner ersten Deutschlandtournee zu begleiten!

Am 28. August geht’s im Norden los, und dort endet die Tour dann auch – nach fast 3.000 Kilometern Fahrtstrecke und 41 Tagen – am 8. Oktober 2019. Von unterwegs werde ich berichten von Land, Leuten, Städten, Locations, Ausblicken und Lesungen, von Inspirationen, Heiterem, Skurrilem (das mir ganz sicher begegnen wird), von Sehens-, Hörens- und Lesenswertem. Es wird ein kleines Stimmungsbaromether werden – vielleicht schaffe ich es auch nicht jeden Tag, aber wir werden sehen.

Geht also mit mir auf Tour, und vielleicht bekommt der eine oder die andere ja selbst Lust, einmal Glücksgastgeber*in zu werden.

Viel Lese-Vergnügen wünscht Euch

Karin Buchholz


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LOGO SEPTEMBERGLUECK




Fjord.ortsausgang

Startschuss!

Es geht los – die Herzenstour beginnt.

BLOG_VIDEO (hier klicken)



28.8.2019

1 FL - Husum

Karte: google.com 

Auftakt mit Überraschungseffekt

Die erste Station ist gleich eine Überraschung – weniger für mich, als für meinen heutigen Gastgeber.
Ausgeheckt haben das Ganze zwei liebenswerte Mitarbeiterinnen einer Firma in der Nähe von Husum, die ihren Chef nach zwanzig Jahren gemeinsamer Arbeit mal so richtig ins Staunen bringen wollten.

Als Geschäftstermin vorgegaukelt, wird der Chef zur Location gelockt, wo bereits 30 gutgelaunte Gäste zusammen mit mir warten.

Frühstück, Geschichten und Danke sagen steht auf dem Programm. “Für den besten Chef, den wir haben konnten in den letzten zwanzig Jahren”, und auch die Belegschafts-Frischlinge im Publikum nicken. Und der Chef – bekennende Land- und Leseratte – ist einfach mal platt. Das gab’s in den letzten zwanzig Jahren auch noch nicht …!

DANKE, dass ich mit dabei sein durfte (und nicht aus der Torte springen musste)!




4.9.2019

2 Husum - HH

Karte: google.com 

Eingepackt!

Die erste Lesestation liegt nun schon eine ganze, unglaubliche Woche zurück!

In dieser Zeit gab’s noch soooo viel zu erledigen – Terminliches – Familiäres – Erfreuliches und – na ja, einiges Unerfreuliches war leider auch dabei. Aber alles in allem ging mir auch diese zweite Etappe gut von der Hand, und nun bin ich endgültig startklar.

Heute galt es als erstes, mein rollendes Zuhause für die nächsten Wochen zu übernehmen. Ein schmucker Transporter, der mich über fast 3000 Kilometer kutschieren wird. Er hat mir versprochen, allen Pannen, Staus und Hindernissen aus dem Weg zu fahren und immer einen guten Parkplatz für uns zu finden. Wir werden sehen.

Mitsamt meinem Bücherbus und den säuberlich eingestapelten (gefühlt tausend) Kartons voller Geschichten, Büchern und Herzensdingen mache ich mich nun also morgen auf den Weg …
Das Zusammenstellen der „Ladung“ war wie ein kleiner Rausch, denn es hat mir gezeigt, wie umfangreich mein Sortiment in den vergangenen Jahren gewachsen ist – und alles, alles soll doch mit und Menschen erfreuen!! Der Transporter ist also randvoll bestückt: mit „Septemberglück“!

Ich lege jetzt mal eine Weile die Beine hoch, damit ich fit bin fürs feierliche Abschiedsdinner mit dem Liebsten, und wünsche Euch allen eine GUTE Zeit!

Wir lesen uns.




Hamburg

K und Büchermobil

[ ist jetzt vermutlich Werbung –
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Karton collage



5.9.2019

3 HH - Liebenburg

Karte: google.com 

Harzige Grüße

Leinen los!
Puh – ich bin wirklich unterwegs!

Kennt Ihr das auch: da plant und denkt und feilt man monate-, manchmal jahrelang an einer Idee herum, denkt zwischendrin „das wird nie was“ und arbeitet gegen Berge von Notwendigkeiten an – und dann: mit einem Mal, ganz plötzlich ist der Tag dann da?!

So ging’s mir heute. Tausend Mal (wenn nicht öfter) habe ich in Gedanken diese erste Fahrt mit meinem Bücherbus durchgespielt, habe hineingespürt und versucht, es mir ganz genau vorzustellen wie es sein wird, wenn die Räder endlich rollen…

Und…?

Ich kann Euch sagen: es ist genau so und doch total anders. Es ist wie Geburtstag, Weihnachten und Hochzeitstag auf einmal. Es ist wie der glücklichste Mensch auf der Welt zu sein und dann auch noch ein Eis geschenkt zu bekommen! Da können schon mal ein paar Tränen fließen, kann ich verraten. Nicht nur beim Abschied von meinem Lieblings-Klabautermann zuhause, den ich schon jetzt ganz doll vermisse, sondern auch während der Fahrt, wenn da dieser Schauer über den Rücken rieselt: unterwegs. Endlich. Es hat geklappt. 

Mein Bücherbus hat jetzt sogar eine Beschriftung und wurde unterwegs schon interessiert beäugt.  Auf einem Rastplatz nahe Gifhorn hatte ich dann auch gleich eine nette Büchermenschenbegegnung mit einem anderen Reisenden, der sich auch die Beine vertrat. Wie die Störche im Salat umherspazierend und mit den Armen rudernd schwätzten wir über Lieblingsbücher und  erzählte ich ihm von meinem Leben im Leuchtturm und zwischen den Buchdeckeln.

Nun bin ich also in Salzgitter-Bad im Hotel angekommen.
Im ganzen Stück, ohne Schrammen oder Beulen, ohne Stau und guter Dinge. Dafür allerdings mit der tiefen Erkenntnis: Glücklichsein macht total hungrig! Ich werde gleich mal die mitgebrachte Keksbox überfallen, und nachher treffe ich mich mit meiner Gastgeberin des morgigen Leseabends. Ich bin wirklich schon sehr, sehr gespannt auf unser persönliches Kennenlernen. Wir „kennen“ uns nämlich eigentlich schon ganz lange über wundervolle, tintengeschriebene Briefe und eMails…

Jetzt also erst einmal ankommen, durchschnaufen und das Bären im Magen zum Schweigen bringen.

Wir lesen uns!



Salzgitter

Tourbus_1

[ ist jetzt vermutlich Werbung –
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Spontaner Hotel-Vers:

“Am Eingang steht ein Ritter. Das ist bitter.

Am Betthaupt wachsen Blätter. Das ist netter.”
:-)


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6.9.2019

3 HH - Liebenburg

Karte: google.com 

Spätsommer – Lesetag

Mit Wecker-ersetzendem Glockenläuten und Spätsommersonne begann dieser Tag im Hotel. Beim Bummelspaziergang durch Salzgitter Bad über Kopfsteinpflaster und an alten Fachwerkfassaden entlang, fand sich langsam der „rote Faden“ für den heutigen Leseabend. 

Oft werde ich von Veranstaltern und Gästen nach „meinem Programm“ gefragt – das es so nicht gibt. In den Tagen vor einer Lesung kommen mir Geschichten in den Sinn, die ich gern lesen würde. Geschichten, auf die ich so richtig Lust verspüre, von denen mir Sätze durch Kopf und Seele gehen, denen ich nachspüre. Text um Text kramt sich so hervor. Irgendwann sitze ich dann vor meinem alten Lesekoffer und blättere durch meine Bücher und Manuskripte noch nicht veröffentlichter Geschichten und Gedichte. Ich lege raus, was mir spontan gefällt, was zu diesem Tag passt, zu diesen Gastgebern, zu dieser Location, zum Wetter, zur Stimmung … irgendwie finden sich die „richtigen“ Texte zusammen und ergeben am Ende einen stimmigen Bogen. Jede einzelne Lesung – ja, auch auf dieser Tournee! – ist anders, individuell. Und so bleibt alles auch für mich immer wieder neu und frisch. – Ich denke, das hört und spürt man dann auch. 

Beim open air Kaffee auf dem Marktplatz noch einmal alles durchgegangen. Passt. Jetzt geht’s in die Maske (“Wir wollen die Leut’ ja nicht erschrecken, sondern nur verzaubern”, hab’ ich dazu einer Freundin gerade geschrieben), und dann kann’s eigentlich losgehen nach Liebenburg. Allein der Name macht doch schon Freude!

Ich hoffe nur, dass nachher bei Ausparken, Anfahrt und Aufbau alles gut klappt. Es ist ja die erste Lesung, die ich aus meinem Tourbus heraus organisiere – heute wird sich also zeigen, ob ich clever gepackt habe ;-)  Ich werde berichten.


Lesung

Also…

Anfahrt: Dank Umleitungen und div. Trecker vor der Kühlerhaube etwas schwierig. Ankunft dennoch pünktlich kurz vor 17 Uhr. – Auspacken & Aufbau: reibungslos – also alles richtig gemacht ;-)

Es war ein wirklich schöner Abend: ein aufmerksames, interessiertes und wertschätzendes Publikum, eine liebevolle Gastgeberin, eine wirklich schöne Location mit viel Charme … hier stimmte wirklich alles! Die Reise durch die Buchstaben hat allen viel Spaß gemacht – mich selbst eingeschlossen -, und am Büchertisch wurde am Ende auch noch ausgiebig gestöbert und Herzensdinge erstanden.

Ein herzliches Dankeschön Ihnen allen für diesen Abend!

Sogar die Heimfahrt durchs Dunkel-Harzige samt diverser S-, Doppel- und Triple-S-Kurven und anderer Schikanen habe ich ohne Zwischenfälle gemeistert – mein Bücherbus und ich sind inzwischen ein gut eingespieltes Team. Um “viertel vor Mitternacht” war die Reise zu Ende (anständige Menschen gehen schließlich vor Mitternacht schlafen).

Morgen geht es dann nach Duderstadt weiter …
Wir lesen uns dort!



Liebenburg.Groß+Döhren

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Fundstück im Rosengarten:
“Die Lesende”
… wie passend!
[ Bildhauer leider nicht genannt ]


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Lesekoffer



6.9.2019

4 Liebenburg Duderstadt

Karte: google.com 

Duderstadt & Teistungen

Mit der Fahrt hierher bin ich nun im vierten Bundesland angekommen: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und jetzt Thüringen. Kurz hinter der niedersächsisch-thüringischen Grenze liegt mein Hotel – von dort sieht man noch die alten Grenzanlagen. Inmitten hügeliger, schon herbstlicher Landschaft ist gut entschleunigen. So gut, dass ich den ersten Nachmittag spontan im Bett verbringe und Schlaf nachhole.

Dann steht ein Sonntags-Ausflug nach Duderstadt auf meinem Programm – und diesen Besuch möchte ich wirklich nicht missen:

Ich habe zwar Peter Maffay’s Live-Auftritt am Abend zuvor verpasst, das Fachwerkstädtchen ist aber noch immer in Feierlaune: Eichsfeld Festival 2019. Himmel, Menschen, Hund und Kind sind auf der unendlichen Fest- und Futtermeile unterwegs, und just als ich eintreffe singt der örtliche Shanty Chor. Na bitte: irgendwer hat wohl ausgeplaudert, dass die Leuchtturmfrau vorbeischaut! Ich fühle mich spontan heimisch, genieße ortsansässiges “Heimatliebe” -Bier (sehr zu empfehlen!) und komme gleich mit dem netten Bierbuden-Betreiber uns seiner Tochter ins Gespräch. “Lesung – ja, sowas machen wir auch. Bei uns in Mühlhausen/Thüringen – beim nächsten Mal kommen Sie zu uns!” Adresse notiert – diese netten Zeitgenossen merke ich mir auf alle Fälle!
[SAM – Salad and more, Mühlhausen/Thüringen, https://www.facebook.com/SAM-salad-and-more-234937700549138/ ]

Apropos: Lesung. Eigentlich bin ich nach Duderstadt gefahren, um mir ein ganz besonders schönes Café anzuschauen und mit der Besitzerin Pläne zu schmieden… Bei (unwiderstehlicher!!!) Karamelltorte und heißer Schokolade sitze ich an diesem Zauberort und schreibe Gedichte, Kolumnen… Sätze und Gedanken purzeln einfach aufs Papier. Offensichtlich ein wahrer Geschichtenort! Auch hier: vielleicht im nächsten Jahr.
[Café Schauburg, Duderstadt, https://cafe-schauburg.de ]

 

[ Achtung! Dieser Text kann Spuren von Werbung enthalten! ]



Ausblick Teistungen

shanty chor duderstadt

Duderstadt Westerturm

Cafe Schauburg


Kaffeehauszeilen
vom Verweilen
vom Tortenstück mit Karamelle,
vom Heimischfühlen auf der Stelle;
vom Pausetastendrücken,
vom Pläne- und Gedankenpflücken.
Von einem Altstadt-Nachmittag,
den schöner man nicht (selber) backen mag!




10.9.2019

5 Duderstadt Goslar

Karte: google.com 

zurück, zurück, es geht nach vorn!

Heute geht’s zurück Richtung Norden.  Nicht weit – etwa zwei Stunden lang von Duderstadt aus führt mich die “Deutsche Fachwerkstraße”  nach Goslar zurück. Ich kann Euch sagen: Serpentinen, Serpentinen! Das ist so ein Küstenmädel ja gar nicht gewohnt – und obendrein dann noch mit meinem Bücherbus… In Clausthal-Zellerfeld musste ich zwischendrin mal die Pausentaste drücken und bin ein bisschen umhergelaufen – erholsam und ohne rollende Räder unter dem Allerwertesten.

In Goslar angekommen empfängt mich Fachwerkidylle und – liebreizend! – knallenge Gassen und haarscharfe Nadelöhrkurven. Das Büchermobil steht dann erst einmal widerrechtlich aber weg von Gehwegen und Straßen in der Feuerwehreinfahrt. Von dort darf ich dann all meine Bücherkisten, Hab und Gut über einen großen Hof rollen, in den ersten Stock räumen (zum Glück hat’s da einen Fahrstuhl!) und bekomme einen schönen großen Büchertisch für den Abend zugewiesen. Wunderbar – da finden alle Herzensdinge Platz! Im “Jagdzimmer” ist dann auch schon alles fein eingedeckt für die Abendveranstaltung.

Heute gibt’s einige Fotoimpressionen von Stadt und Veranstaltungsort:


Schwiecheldthaus

GDA_Jagdzimmer Fenster1

GDA Schwiecheldthaus

Goslar Altstadt

GDA_Jagdzimmer

Goslar Altstadt2

GD_Jagdzimmer Leseplatz

Goslar Stadtmauer



11.9.2019

6 Goslar Fulda

Karte: google.com 

Auf nach Fulda (Zwischenstopp)

Sonne – Herbstlaub – Baustellen – Umleitungen – Kasseler Berge rauf und runter – so macht man aus geplanten zwei Stunden Fahrt satte dreieinhalb. Aber egal: ich habe heute nichts weiter vor – außer später einen kleinen Stadtbummel durch Fulda. Zwei unwiderstehliche Blusen-Käufe, ein Riesenschnitzel mit Kartoffelsalat und einen Eisbecher später genieße ich den Abend im Hotelzimmer. Man hat’s gut mit mir gemeint: ich bin ganz hoch oben, im obersten (achten) Stockwerk in einem Eckzimmer untergebracht und habe einen tollen Blick über die Stadt.

 

Ein kurzes Video aus Fulda findet Ihr mit einem Klick HIER auf Facebook.


Goslar.ortsausgang

… weiter gen Süden



Fulda

Fulda Friedhof2

Fulda Hotelzimmer

Fulda Friedhof1

Fulda Rathaus Markt



13.9.2019

7 Fulda Idstein


Karte: google.com 

Nun also Idstein …

Dieses zauberhafte Städtchen muss man einfach mal durchschlendert haben! Idyllische Häuserfassaden, alte Mauern, Kopfsteinpflaster, Schloss und Hexenturm und dazu Blumen all überall. Draußen im Straßencafé Eis essen, den murmelnden Gesprächen und gedämpften Geräuschen eines Alltags zuhören, mit dem man für einen Moment mal überhaupt nichts zu tun hat.

Mein Hotel liegt Luftlinie nur etwa 200m vom Leseort entfernt, dennoch bin ich mit meinen schweren Bücherkisten lieber direkt vorgefahren. Bücher arrangieren, Leseplatz aufbauen, Dekorieren, Bänke aufstellen und schließlich Gäste begrüßen. Es war ein sehr schöner Abend, und ich freue mich über die vielen wunderbaren Begegnungen dieses Abends! Gastgeberin Angela Nagel macht ihrem Label “Herzzeit-Design” an diesem Freitag, dem Dreizehnten alle Ehre: Dieser Abend ist eine wahre Herzzeit!

[ Herzzeit-Design & Stilsicher Architektur und Design, Limburger Str.15, Idstein, https://herzzeit-design.de ]

Geschichten vom Glück der kleinen Dinge erreichen meine Zuhörerinnen, lassen uns intensive Gespräche führen.
Viel zu schnell vergeht die Zeit, und es heißt schon wieder einpacken … Dann geht plötzlich alles ganz schnell: Feenstaub, Geschichten und Herzmomente werden im Bücherbus verstaut, und auch dieser LeseStopp ist schon wieder vorüber.

Vor dem Hotel begegne ich noch einmal zwei meiner Zuhörerinnen, die noch gemütlich durchs Städtchen gebummelt waren. Ein kurzer, fröhlicher Plausch zum Ausklang – wunderbar!
Inzwischen ist es Nacht geworden in Idstein. Ein von Wolken überhuschter Vollmond scheint ins Hotelfenster, während ich noch eine ganze Weile dankbar den Begegnungen dieses Abends nachspüre.

Gute Nacht!
Wir lesen uns.


Lesung

Es war ein schöner Abend bei Gastgeberin Angela Nagel:
zum Auftakt gab es SUMMERTIME, einen humorvollen Blick auf unsere Touristen im Norden – zu sehen im nachfolgenden Video-Mitschnitt – dann zwei mal fünfundvierzig Minuten Eintauchen in Geschichten, Gedanken, Zeilen und zwischen viele verschiedene Buchdeckel. Mir bleiben viele Bilder und Gesichter in Erinnerung…


Idstein Summertime




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Lesung Angela Nagel by Tom

Meine heutige Gastgeberin
Angela Nagel 


Lesung Publikum AUSSCHNITT by Tom

Location Idstein

Mein heutiger Leseort


Lesung K_1. AUSSCHNITT by TomJPG Kopie

Mondnacht Idstein



14.9.2019

8 idstein crailsheim


Karte: google.com 

Weiter gen Süden … aber etwas später bitte!

Vom schönen Idstein kann ich mich wirklich kaum losreißen.
Nachdem der Abbau gestern Abend doch sehr, sehr schnell gehen musste, nutze ich heute meine Zeit (und den wunderbar großzügigen Parkplatz direkt vorm Hotel), um Ordnung in “Bauchladen” und Bücherbus zu bekommen. Parkplatz-Inventur.
Was dazu führt, dass eine ganze Reisegruppe aus dem Hotel neugierig nähertritt, und ich ihnen noch etwas Feenstaub und Bücherglück mit auf ihren Weg geben kann. Ein wenig Wochenmarktfeeling kommt auf, als ich dann direkt “von der Laderampe” sogar noch ein paar Minibücher an die Herrschaften verkaufe … spontan und wunderbar!

Eine weitere Herzensbegegnung dann bei der Abfahrt: Eine freundliche Dame hilft mir beim Rangieren – der Parkplatz hat sich inzwischen bis zur Oberkante gefüllt, und nicht jeder steht halt so richtig günstig ;-) Durchs Wagenfenster kommen wir dann kurz ins Gespräch. Ihre Verwandtschaft, die auch angereist ist, kommt zum Teil aus “meinem” Norden (Rendsburg, Hamburg…). Sie erzählt mir, dass sie alle gestern Abend hier in Idstein die Hochzeit ihres Sohnes gefeiert haben. Spontan klettere ich noch einmal in den Bus und schenke ihr meine zwei Hochzeits-Geschichten: “Die magische Uhr” und “von Herzen” – für sie selbst und das junge Brautpaar. So kann ich nicht nur DANKE für ihre Hilfe sagen, sondern auch noch gratulieren. Es gibt ja keine Zufälle, oder?!

Mit diesem guten Gefühl geht es nun auf die gut dreistündige Autoreise.
Zwischendrin: Warenauslieferung bei einer Buchhandlung im Städtchen Trebur, das direkt auf dem Weg liegt.
Crailsheim und ein Zwischenstopp ohne Verpflichtungen warten auf mich.

Wir lesen uns wieder.



Idstein 4

Idstein 1


Idstein 5

serpentinen

Wieder wird meine Kurventechnik geprüft…


Idstein 6 Hexenturm

14.9. 1000km

… und die 1.000km-Marke ist erreicht!





9 crailsheim Lenggries


Karte: google.com 

weiter geht’s!

… to be continued …